Geschichte der Kaffeemaschine

Seit Entdeckung des Kaffees als Getränk bereiten die Menschen diesen auf die unterschiedlichste Art und Weise zu. Dies war jedoch oft äußerst mühsam und somit stellte die Entwicklung der ersten Kaffeemaschinen im Laufe des 19. Jahrhunderts eine enorme Erleichterung dar. Diese unterschieden sich wesentlich von heutigen Modellen. Zu den historischen Funktionstypen der Kaffeemaschine zählt unter anderem die Kippdampfdruckkabine. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts trug Hermann Eicke wesentlich zur Popularität dieser Gerätschaft bei. Diese bestand hauptsächlich aus Porzellan und war der Vorläufer späterer Vakuumbereiter. Die sogenannte Kranenkanne wurde ebenfalls zur Herstellung von Kaffee genutzt. Diese Maschine wurde im Volksmund als Dröppelminna bezeichnet, da sie ohne Filter arbeitete und der Kaffeesatz somit den Ausguss häufig verstopfte.

Zu Beginn waren diese Gerätschaften äußerst teuer und daher nur für die höheren Gesellschaftskreise erschwinglich. Bevor die Kaffeemaschinen am Anfang des 20. Jahrhunderts mithilfe von Elektrizität betrieben werden konnten, benutzten die Menschen Spiritus. Im Laufe der Zeit wurden die Kaffeemaschinen und ihre Funktionsweisen immer fortschrittlicher, sodass sie nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges ihren Siegeszug durch Deutschland antrat. Frühere Konstruktionen wurden von der Filterkaffeemaschine verdrängt, da sie sich durch ihre hohe Benutzerfreundlichkeit auszeichnete. Jedoch erst in den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts gelang der Kaffeemaschine der Durchbruch in der Bundesrepublik Deutschland, und seitdem ist sie in jedem Haushalt vertreten und nicht mehr wegzudenken.