Wirkung des Kaffees

Der Kaffee besitzt aufgrund seiner verschiedenen Bestandteile eine gewisse Wirkung auf den Menschen, die sowohl positiv, als auch negativ bewertet wird. Das enthaltene Koffein trägt in vielen Fällen die Verantwortung für Symptome, wie zum Beispiel Unruhe, Nervosität und Schlaflosigkeit. Schon die Araber erkannten diese Wirkung, die auch als belebend bezeichnet werden kann und nannten das schwarze Heißgetränk Qahwa, was übersetzt dem deutschen Ausdruck „anregendes Getränk“ entspricht.
Neben Koffein ist das Vitamin Niacin ein großer Bestandteil von Kaffee, das auch als Vitamin B3 bekannt ist. Niacin dient dem Aufbau von Muskelgewebe, Haut- und Nervenzellen im menschlichen Körper. Folglich besitzt Kaffee ebenfalls einige positive Eigenschaften, die sich vorteilhaft auf das Immunsystem auswirken können. Trotzdem wird diesem Heißgetränk in der Regel eine schädliche Wirkung nachgesagt, da es Koffein in hohen Maßen enthält. Im Allgemeinen wird der Kaffee für weit verbreitete Volkskrankheiten, wie zum Beispiel Diabetes oder verschiedene Herzerkrankungen, mit verantwortlich gemacht. Umfangreiche Studien aus dem Jahre 2005 bestätigten dies jedoch nicht. Im Rahmen der amerikanischen Studie konnte kein negativer Effekt von koffeinhaltigem Kaffee auf den menschlichen Organismus festgestellt werden, denn die Blutfettwerte, der Blutzuckerspiegel und Blutdruck der Probanden, die entkoffeinierten Kaffee getrunken hatten, und der, die Koffein zu sich genommen hatten, wiesen keine wesentlichen Unterschiede und Veränderungen auf. So stellen sich die meisten negativen Wirkungen von Kaffee als Irrglauben heraus. Im Gegensatz dazu, sind die positiven Effekte des Kaffeegenusses nur wenig bekannt. Ausschließlich die vitalisierende Wirkung des Kaffees ist allgemein anerkannt, obwohl das Kaffeetrinken viele, weitere Vorteile mit sich bringt. So verfügt dieses Getränk über eine beruhigende Wirkung, die jedoch nur etwa 15 Minuten nach dem Genuss einer Tasse Kaffee anhält. Japanische Forscher konnten belegen, dass Kaffeetrinker seltener unter Nierenkrebs leiden und Kaffee somit eine Schutzfunktion besitzen muss. Hierfür sollen die sogenannten Antioxidantien verantwortlich sein, die auch zur Verminderung des Brust-, Blasen- und Darmkrebsrisikos beitragen.