Filterkaffeemaschine

In Deutschland ist die Filterkaffeemaschine die beliebteste Zubereitungsmethode für Kaffee. Im Jahre 1908 entwickelte eine Hausfrau aus Dresden namens Melitta Bentz den Handfilter und machte damit die Herstellung von Filterkaffee möglich. Sie wollte vermeiden, dass der Kaffeesatz in die Tasse gelangt und experimentierte mit herkömmlichen Löschblättern, bis es ihr gelang, kaffeesatzfreien Kaffee herzustellen. Der Kaffee von Melitta Bentz erfreute sich großer Beliebtheit und somit stand der Gründung eines Unternehmens nichts mehr im Wege. Der Melitta-Konzern, der nach seiner Gründerin benannt wurde, besteht heute noch und produziert unter anderem Filtertüten. Die Filterkaffeemaschine wurde gegen Ende des Zweiten Weltkrieges immer beliebter und verdrängte die bisherigen Kaffeemaschinen fast vollständig. So hat sich dieser Funktionstyp auf dem Markt durchgesetzt und auch heutzutage ist dieser der häufigste in deutschen Haushalten. Im Gegensatz zu den Anfängen des Filterkaffees wird heute nicht mehr mit Handfiltern gearbeitet. Moderne Filterkaffeemaschinen erleichtern die Herstellung von Kaffee in großem Maße. Hierbei wird das erhitzte Wasser nach oben transportiert und fließt in den, mit Kaffeepulver gefüllten, Filter. Von da aus tropft der gefilterte und fertige Kaffee in eine Kanne und kann nun getrunken werden. Ein großer Vorteil von Filterkaffeemaschinen ist die Sicherheit, dass der fertige Kaffee vollkommen kaffeesatzfrei bleibt. Dies wird durch den Filter gewährleistet und garantiert einen ungetrübten Kaffeegenuss.